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Papst betet für Opfer des Terroranschlags in Jordanien

Unter großer Anteilnahme sind in Jordanien die Toten des Attentats vom 23. Oktober beerdigt worden. Der Papst betet für die Opfer und erinnert an das friedliche Zusammenleben der Religionen in dem Land.

Papst Leo XIV. hat für die Opfer des Terroranschlags auf Christen in Jordanien gebetet. Er sei der griechisch-orthodoxen Gemeinde und dem ganzen Land nahe, sagte er beim sonntäglichen Mittagsgebet in Rom. Jordanien zeichne sich durch ein friedliches Zusammenleben und gegenseitige Achtung der Religionen aus.

Zur gleichen Stunde wurden in Jordanien die Getöteten des Schusswaffenattentats vom 23. Oktober in ihrem Dorf Hamoud beigesetzt. Ministerpräsident Jaafar Hassan nahm im Namen von König Abdullah II. an der Trauerfeier teil und legte einen Kranz nieder. Auch viele muslimische Geistliche wohnten der Beerdigung bei.

Militärangehörige trugen die Särge, die in Landesfahnen gehüllt waren. Zu Ehren der Verstorbenen wurden Salutschüsse abgefeuert. Das staatliche Fernsehen übertrug die Zeremonie live.