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Größter Nudelfabrikant in der EU: natürlich Italien

Klischee erfüllt: Pasta in der EU kommt zum Großteil natürlich aus Italien. Aber auch Deutschland steuert einen anständigen Anteil zum Nudelmarkt bei. In einem Produktionsbereich ist die Bundesrepublik sogar führend.

Die meisten Nudeln im EU-Handel stammen aus Italien. Mit rund 4,2 Millionen Tonnen wurden im vergangenen Jahr gut 69 Prozent der gesamten im Staatenbund verkauften Menge der Teigwaren im Land südlich der Alpen produziert, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag mitteilte. Grundlage sind Daten der EU-Statistikbehörde Eurostat.

Hinter Italien folgte Spanien mit 379.000 Tonnen (6 Prozent). Doch schon knapp dahinter, mit gut 304.000 Tonnen (5 Prozent) reiht sich Deutschland als drittgrößter EU-Nudelproduzent ein.

Zum Weltnudeltag am Sonntag (25. Oktober) weist das Statistikamt zudem auf eine Eigenheit der Nudel in Deutschland hin. So enthalte fast die Hälfte der hierzulande produzierten Nudeln (46 Prozent) Eier. Das liege deutlich über dem EU-Schnitt von 18 Prozent und dem der Pastaproduzentenmitbewerber Italien (17 Prozent) und Spanien (2 Prozent).