Neues digitales Angebot gegen Lebensmittelverschwendung
Wohin mit den Resten im Kühlschrank? Jedenfalls nicht in den Mülleimer. Eine neue digitale Resteverwertung gegen Lebensmittelverschwendung bietet nun individuell passende Rezepte - ohne Anmeldung.
Zwickau (KNA) Ein neues Resteverwertungs-Tool geht ans Netz: Was lässt sich aus einem halben Becher Schmand, zwei Möhren und den Kartoffeln von gestern noch kochen? Unter https://eat.de/resteverwertung/ können Verbraucher nun kostenlos erfahren, welche Gerichte sie aus den Restlebensmitteln bei ihnen noch zubereiten können. Das Angebot ist ein Beitrag zur am Dienstag begonnenen Aktionswoche "Zu gut für die Tonne!", koordiniert vom Bundesernährungsministerium (BMLEH) und den Bundesländern.
Eine Zutat anzugeben genügt laut eat.de; bis zu 15 sind möglich. Zusätzlich kann man angeben, wie viel Zeit zur Verfügung steht oder ob die Vorschläge vegetarisch, vegan, laktose- oder glutenfrei sein sollen. Das jeweils angefragte Gericht wird in eine Datenbank aufgenommen, die nach Übereinstimmung sortiert wird. Jede Karte zeigt, welche Zutaten für das Rezept benötigt werden, wie lange die Zubereitung dauert und was dafür noch fehlt. Die Nutzung ist im Browser möglich, ohne Nutzerkonto und App.
Laut Zahlen des Statistischen Bundesamtes entstehen 58 Prozent der Lebensmittelabfälle in Deutschland in privaten Haushalten. Für 2022 waren das rund 6,3 Millionen Tonnen oder durchschnittlich 74,5 Kilo pro Person.
