Papst: Ceuta echte humanitäre Krise - künftig vermeiden
Im Juli erreichten Zehntausende Migranten von Marokko aus die spanische Exklave Ceuta, Tausende Menschen halten sich noch immer dort auf. Die Lage ist angespannt. Papst Leo XIV. äußert sich nun zu der Situation.
Rom/Paris (KNA) Papst Leo XIV. hat die Lage in der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta nach dem massenhaften Ansturm von Migranten als "echte humanitäre Krise" bezeichnet. Auf dem Flug von Rom nach Paris am Freitagmorgen sagte er Journalisten, dass er die dortigen Vorgänge seit dem ersten Tag verfolge. Diese Krise habe verschiedene Ursachen. Man müsse etwas tun, um solche Ereignisse künftig zu vermeiden.
Papst Leo XIV. hat an diesem Freitag seine viertägige Frankreich-Reise begonnen. Am Vormittag wird er zunächst im Élysée-Palast empfangen und trifft Staatspräsident Emmanuel Macron sowie Vertreter aus Politik und Gesellschaft. Am Abend ist ein Gottesdienst in der Kathedrale Notre-Dame geplant. Danach folgt ein Abendgebet mit Zehntausenden Jugendlichen.
