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Umfrage: Menschen in Deutschland bei AfD-Verbot gespalten

Konkrete organisatorische Folgen erhoffen sich die einen - die anderen argumentieren, Überzeugungen ließen sich nicht einfach untersagen. Ein mögliches AfD-Parteiverbot stößt in einer Umfrage auf geteiltes Echo.

Über ein mögliches Verbot der AfD herrscht in Deutschland offenbar Uneinigkeit: 45 Prozent sprechen sich in einer aktuellen Umfrage dagegen aus, 42 Prozent dafür. 13 Prozent machten in einer Befragung des Insa-Marktforschungsinstituts für die "Bild am Sonntag" keine Angaben. Befragt wurden laut Angaben 1.003 Personen.

46 Prozent antworteten mit Nein auf die Frage, ob die "Brandmauer" gegen die AfD "(noch) zeitgemäß" sei, 34 Prozent mit Ja. Ein Fünftel (20 Prozent) machte keine Angabe. In Sachsen-Anhalt war die Partei jüngst mit 43,8 Prozent stärkste Kraft geworden.

Bereits vor den Landtagswahlen hatten sich Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) und Baden-Württembergs Ministerpräsident Cem Özdemir (Grüne) dafür ausgesprochen, ein Verbotsverfahren mit Fokus auf "die eindeutig völkischen Landesverbände der AfD in Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg" einzuleiten. Zuletzt schlug NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe vor, um den verfassungsrechtlichen Umgang mit der AfD zu prüfen.