New Yorks Bürgermeister Mamdani würde Papstbesuch begrüßen
Zohran Mamdani ist der erste muslimische Bürgermeister New Yorks. Gerade zum Gedenken an die islamistischen Anschläge vom 11. September ruhen die Augen auf ihm. Er nutzt die Gelegenheit auch für eine Einladung.
New York (KNA) New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani würde einen Besuch von Papst Leo XIV. in seiner Stadt begrüßen. "Nicht nur ist er uns willkommen, wir würden uns sehr freuen, ihn hier bei uns in New York City zu haben", sagte Mamdani am Donnerstag (Ortszeit) dem US-Journalisten Christopher Hale. Gerüchte um einen Besuch des aus den USA stammenden Kirchenoberhauptes in seiner Heimat kursieren schon länger. Geäußert hat sich der Vatikan dazu aber bislang nicht.
Hale sprach Mamdani vor der katholischen St. Patrick's Kathedrale an, der Bischofskirche des Erzbistums New York. Dort fand am Vorabend des 11. September eine Andacht für die Opfer des Terroranschlags vor 25 Jahren statt.
Auf die Frage nach den katholischen Ersthelfern, die an dem Tag gestorben waren, antwortete der erste muslimische Bürgermeister New Yorks, dass der katholischen Gemeinschaft der Stadt nicht genug gedankt werden könne. Sie habe "nicht nur geholfen, diese Stadt zu errichten, sondern hat auch in ihrer dunkelsten Stunde so viel des Lichtes gezeigt, das die New Yorker angetrieben hat, weiterzumachen".
