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Vulkanausbruch in Indonesien - Hunderte Flüge gestrichen

Die indonesische Vulkaninsel Anak Krakatau gilt als Pulverfass. Nun zeigt sie erneut, dass sie diesen Ruf zu Recht trägt: Eine 15.000 Meter hohe Aschewolke legt den internationalen Flugverkehr lahm.

Der Ausbruch des Vulkans Anak Krakatau in Indonesien hat zum Ausfall Hunderter Flüge vom internationalen Flughafen der Hauptstadt Jakarta geführt. Die Metropole ist etwa 200 Kilometer von der Vulkaninsel entfernt.

Der Flugverkehr wurde auch auf mindestens drei weiteren Flughäfen ausgesetzt, wie die staatliche Nachrichtenagentur berichtete. Die indonesische Wetterbehörde registrierte eine bis zu 15.000 Meter hohe Aschewolke.

Ebenfalls betroffen war der internationale Flughafen der mehr als 1.100 Kilometer vom Anak Krakatau entfernten Ferieninsel Bali. In Teilen der Inseln Java und Sumatra sei überdies der Fischereibetrieb eingestellt worden. Schiffe seien angewiesen worden, mindestens drei Kilometer Abstand zu der Vulkaninsel zu halten.