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Meldung

Extrem-Reporter von Wilmsdorff glaubt an Kraft positiver Energie

Durch riskante Selbstversuche ist der Journalist Jenke von Wilmsdorff bekannt geworden. Dem Domradio verrät er, wie er mit Angst umgeht und was er bewirken will.

Jenke von Wilmsdorff (60), Schauspieler, TV-Journalist und nach eigenen Worten "Extrem-Reporter", glaubt an die Kraft positiver Energie. "Ich glaube: Wenn du Gutes gibst, kommt Gutes zurück", sagte er auf der Internetplattform domradio.de. "Wenn du Negatives tust, dann wirst du auch Negatives empfangen."

Der Träger des Deutschen Fernsehpreises ist bekannt für seine Filme und Selbstversuche mit extremen Herausforderungen: Dafür reiste er in Krisengebiete wie das verstrahlte Fukushima, begleitete ein Flüchtlingsboot über das Mittelmeer und setzte seinen Körper Schönheitsoperationen, Alkoholmissbrauch und Radikaldiäten aus.

"Ich halte Menschen den Spiegel vor die Augen, beispielsweise den jungen Damen, die sich fragen: Warum habe ich mir jetzt die Lippen aufspritzen lassen, obwohl das vielleicht gar nicht nötig war?", sagte er. "Unser Ansinnen ist immer, die Leute bestmöglich aufzuklären, so dass dann im Idealfall vielleicht das junge Mädchen nach der Sendung sagt: Ich mache das doch nicht, ich lasse meine Lippen doch nicht aufspritzen."

Von Wilmsdorff lobte das Engagement von Papst Leo XIV. für den Frieden. "Ich glaube, die Appelle, die von Teilen der katholischen Kirche ausgehen, wie die des aktuellen Papstes, der sich in Friedenssachen aktuell ganz stark macht und die Stimme auch gegen die Politik von Donald Trump erhebt, sind als sehr groß einzustufen." Das sei ein wichtiges Zeichen. "Ich glaube, das ist das, was die Kirche generell unterstützend machen kann."