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Statistik: Männerüberschuss in jungen Altersgruppen

Die Geschlechterverteilung in Deutschland fällt je nach Altersgruppe und Region sehr unterschiedlich aus. Dennoch lässt sich in der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen ein deutlicher Trend feststellen.

Eine neue Statistik weist einen deutlichen Männerüberschuss jüngerer Altersgruppen in Deutschland aus. Wie das Statistische Bundesamt am Montag mitteilte, kamen in der Gruppe der 18- bis 29-Jährigen zum Jahresende 2025 landesweit 912 Frauen auf 1.000 Männer. Gründe dafür sind den Angaben zufolge eine verstärkte männliche Zuwanderung und der biologische Faktor, dass grundsätzlich etwa fünf Prozent mehr Jungen als Mädchen geboren werden.

Am höchsten fiel der Männerüberschuss bei den 18- bis 29-Jährigen in den Bundesländern Sachsen-Anhalt (856 Frauen je 1.000 Männer), Brandenburg (862 Frauen je 1.000 Männer) und Thüringen (867 Frauen je 1.000 Männer) aus.

Mit zunehmendem Alter der Bevölkerung geht der Männeranteil indes wegen der höheren Lebenserwartung von Frauen zurück. Für die Gruppe der über 65-Jährigen wiesen laut der Statistik alle Bundesländer einen hohen Frauenüberschuss auf: Am höchsten war die Frauenüberzahl in Sachsen-Anhalt (1.336 Frauen auf 1.000 Männer), Sachsen (1.328 Frauen auf 1.000 Männer) und Hamburg (1.328 Frauen auf 1.000 Männer).

Insgesamt leben damit in Deutschland etwas mehr Frauen: 1.027 kommen bundesweit auf 1.000 Männer.