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Roms antike Pyramide nach Restaurierung neu eröffnet

Die berühmtesten Pyramiden des Altertums stehen in Ägypten. Aber auch in Rom schätzte man diese Form der monumentalen Grablegung. Roms bekannteste Pyramide ist nun wieder zugänglich.

Die antike Pyramide im Süden Roms ist wieder zugänglich. Wie Barbara Rossi von der staatlichen Kulturbehörde "Sopraintendenza" dem Magazin "Roma Today" sagte, werden ab Anfang September auch nächtliche Führungen für Besucher in das Bauwerk nach Voranmeldung kostenlos angeboten. Die Pyramide wurde im ersten Jahrhundert vor Christus als Grabmal für den römischen Prätor und Volkstribun Gaius Cestius Epulo errichtet.

Das in Rom schlicht als "Piramide" bekannte Bauwerk war rund drei Jahre lang wegen Renovierungsarbeiten geschlossen. Finanziert wurde das Projekt überwiegend mit EU-Geldern aus dem Hilfsfonds nach der Corona-Pandemie.

Mit einer Höhe von 36,4 Metern ist sie deutlich kleiner als ihr Vorbild, die berühmte Cheops-Pyramide in Ägypten. Die runde große Grabkammer im Innern mit Resten antiker Fresken ist dank neuer Beleuchtung nun besser für Besucher erschlossen. Die Fresken gelten als die ältesten datierbaren römischen Wandmalereien. Auch die nächtliche Außenbeleuchtung des Bauwerks, das zu den Wahrzeichen Roms gehört, wurde komplett erneuert.