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Meldung

Caritas-Senioren treten als Kleindarsteller in Eberhofer-Krimi auf

Im neuen Eberhofer-Krimi sind auch einige Pflegeheimbewohner in Nebenrollen zu sehen. Einige hatten ein paar Textzeilen im Drehbuch - und haben diese verändert. Der Regisseur? War begeistert.

Am neuen Eberhofer-Krimi "Steckerlfischfiasko" war ein Caritas-Pflegeheim in Niederbayern beteiligt. Manche Bewohnerinnen und Bewohner übernahmen beim Dreh in ihrer Einrichtung in Vilsbiburg sogar kleinere Sprechrollen, wie die Caritas Regensburg am Donnerstag mitteilte.

"Der Text war bei der vierten Wiederholung nicht mehr ganz der, der im Drehbuch stand", berichtete Caritas-Pflegereferentin Katrin Königbauer. "Das fand der Regisseur aber tatsächlich ganz toll." Für eine Bewohnerin sei der Schauspielspaß damit noch nicht beendet gewesen. Sie habe auch noch in einigen weiteren Szenen in München mitgewirkt.

Für die Senioren sei es ein Highlight gewesen, die Stars von der Leinwand im echten Leben zu sehen. Auch die beiden Hauptdarsteller Lisa Maria Potthoff und Sebastian Bezzel hätten sie dabei erlebt. Dabei seien auch Bemerkungen gefallen wie "Was für ein schöner Mann".

Laut Königbauer wurde für den Krimi an mehreren Orten vor und im Geschwister-Lechner-Haus gedreht. Einmal sei sogar ein Polizeiwagen für eine Szene vor das Altenheim geprescht.

Demnächst wollen sich alle Bewohner und Beschäftigten des Heims den Film gemeinsam im Kino anschauen. "Wir sind gespannt, wie lange und in welchen Szenen unser Altenheim tatsächlich zu sehen ist", sagte die Leiterin. "Steckerlfischfiasko" ist der zehnte Eberhofer-Krimi im Kino. Er läuft seit 13. August.