Unicef: Mehr als 2.500 Kinder unter Kriegsopfern im Iran
Es sollte ein kurzer Militärangriff der USA und Israels auf den Iran werden. Nach fünf Monaten Krieg sind in der gesamten Region mehr als 4.000 Kinder verletzt oder tot. Das UN-Kinderhilfswerk klagt an.
Amman (KNA) Das Kinderhilfswerk Unicef hat sich besorgt über Berichte geäußert, nach denen die Zahl der im Iran verletzten oder getöteten Kinder 2.500 überschritten hat. Durch den von den USA und Israel begonnenen Krieg erlitten laut Mitteilung der UN-Organisation in sechs Ländern der Region mehr als 4.000 Kinder Verletzungen oder den Tod.
Kinder würden "weiterhin an den Orten getötet und verstümmelt, an denen sie eigentlich am sichersten sein sollten - in ihren Häusern, Schulen und Gemeinden", erklärte Abdul Fofana, Unicef-Regionaldirektor für den Nahen Osten. Allein im Iran starben nach Angaben, die das Hilfswerk zitiert, 386 Kinder, 2.117 weitere wurden verletzt.
"Die Konfliktparteien dürfen das Leid der Kinder nicht zur Normalität werden lassen, denn sie sind nach wie vor am stärksten von Konflikten betroffen, die sie nicht ausgelöst haben und die sie nicht beenden können", sagte Fofana. Alle Konfliktparteien müssten ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen nachkommen, Waffenstillstandsvereinbarungen uneingeschränkt einhalten und alles Zumutbare tun, um die Gewalt zu beenden und Kinder zu schützen.
