Olymp in Griechenland ist Welterbe der Unesco
Vielfältiges Mikroklima und Sitz der Götter im alten Griechenland. Das ist der Olymp. Jetzt trägt der höchste Berg des Landes einen ganz besonderen Titel.
Busan (KNA) Der Olymp in Griechenland ist ab sofort Teil des Unesco-Welterbes. Der Nominierung des höchsten Berges, der im antiken Griechenland einst als Heimat der Götter galt, stimmte das Welterbe-Komitee bei seiner Sitzung im südkoreanischen Busan zu.
Der Olymp misst 2.918 Meter. Laut Unesco sorgt sein Mikroklima aufgrund von Meeresnähe und steilem Anstieg einerseits für "eine bemerkenswerte Vielfalt an Geländeformen, klimatischen Bedingungen und Vegetation".
Andererseits spielte er in der griechischen Mythologie eine zentrale Rolle. Er galt als Wohnsitz von zwölf olympischen Göttern mit Zeus als oberstem Gott. Die Unesco begründet weiter: "Durch die Schriften von Hesiod und Homer entwickelte sich der Olymp zu einem zentralen Bezugspunkt der griechischen Mythologie im gesamten griechischen und römischen Raum und wurde so zu einem dauerhaften Symbol der griechischen Zivilisation."
Griechenland hat 20 weitere Welterbestätten. Dazu gehören die Akropolis und Delphi.
