• Deutschland DEU
  • Gesellschaft
  • Buntes
Meldung

Umfrage: Jeder vierte Mensch in Deutschland ist tätowiert

Ob Blumen oder Katzen, Flammen oder Ornamente: Millionen Bundesbürger haben sich irgendetwas in die Haut stechen lassen. Ein Viertel der Tätowierten bereut mindestens eines der Motive.

Auch wenn man es in vielen Freibädern derzeit anders wahrnehmen mag: Nur jeder vierte Mensch in Deutschland (26 Prozent) ist tätowiert. Das ergab eine Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Yougov im Auftrag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA).

Die sogenannte "Generation Z" (Geburtsjahrgänge 1997 bis 2012) hat sich zu 31 Prozent etwas in die Haut stechen lassen. Noch häufiger tragen "Millennials" - zwischen 1981 und 1996 geboren - ein Tattoo, nämlich zu 36 Prozent. Die von 1965 bis 1980 geborene "Generation X" hat zu 29 Prozent ein Bild auf der Haut. Die "Babyboomer" (1946 bis 1964) haben sich zu 15 Prozent ein Tattoo machen lassen. Mehr als 2.000 Menschen nahmen an der repräsentativen Online-Umfrage teil.

Von allen tätowierten Menschen in Deutschland bereut indes jeder Sechste (16 Prozent) eines seiner Tattoos. Weitere 4 Prozent hadern gleich mit mehreren davon, noch einmal 4 Prozent sogar mit allen am Körper.

12 Prozent der Tätowierten haben bereits Veränderungen vornehmen lassen, indem Tattoos entfernt oder abgedeckt wurden. 4 Prozent haben dies hinter sich und denken über weitere Veränderungen nach. 17 Prozent zögern noch, etwas an den Motiven zu verändern, denken aber darüber nach. Für zwei Drittel (67 Prozent) ist das kein Thema.

Von den Nicht-Tätowierten lehnen 30 Prozent Tattoos grundsätzlich ab, wie die Umfrage weiter zeigt. 31 Prozent haben kein Interesse daran. 23 Prozent sagen: "Ich finde Tattoos zwar ästhetisch interessant, möchte mir aber selbst keines stechen lassen." 14 Prozent spielen mit dem Gedanken, sich eines stechen zu lassen.