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Frauen leiden laut Umfrage häufiger unter der Hitze als Männer

Millionen Menschen in Deutschland macht dieser extrem heiße Sommer zu schaffen. Doch nicht alle spüren es in gleichem Maße, wie eine Umfrage zeigt. Es hängt von Geschlecht, Wohnort und Alter ab.

Frauen leiden unter der extremen Hitze häufiger als Männer. Das ergab eine am Montag veröffentlichte repräsentative Umfrage für die Krankenkasse DAK-Gesundheit. Demnach fühlen sich Frauen mit 40 Prozent fast doppelt so oft von hitzebedingten Gesundheitsproblemen betroffen wie Männer (21 Prozent). Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hatte während der ersten großen Hitzewelle Ende Juni mehr als 1.500 Menschen befragt.

Abgeschlagenheit oder Müdigkeit wird mit 71 Prozent am häufigsten genannt, Schlafprobleme liegen mit 68 Prozent auf Platz zwei. Kreislaufbeschwerden plagen 64 Prozent, Kopfschmerzen 52 Prozent.

Am häufigsten klagen Erwachsene im Alter von 30 bis 44 Jahren über gesundheitliche Beschwerden, in dieser Altersgruppe waren es 35 Prozent. Zum Vergleich: Bei den über 60-Jährigen waren es 28 Prozent.

Großstädter, die in einer Kommune mit mehr als 500.000 Einwohnern leben, haben mit 38 Prozent am häufigsten Probleme, Menschen aus Orten mit 5.000 bis 20.000 Bürgern mit 26 Prozent am seltensten.