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Umweltbischof mit Blick auf Hitze: Kinder und Ältere schützen

Laut EU-Klimawandeldienst Copernicus war der Juni der wärmste in Westeuropa je gemessene. Das ruft auch den katholischen Umweltbischof auf den Plan. Er hat eine Idee, wie Kirchen helfen könnten.

Der katholische Umweltbischof Rolf Lohmann ruft zum Schutz von Kindern, Schwangeren und Alten mit Blick auf den Klimawandel auf. "Wir müssen dringend die notwendigen Anpassungen an den Klimawandel vornehmen!", erklärte der Münsteraner Weihbischof in einem Social-Media-Post der Deutschen Bischofskonferenz am Donnerstag.

Besonders in Städten brauche es Grünflächen und kühle Orte. "Hierzu können die Kirchen einen wichtigen Beitrag leisten, indem sie in ihren Gebäuden und Pfarrgärten Oasen der Ruhe, Einkehr und Erholung bieten", so der Vorsitzende der Arbeitsgruppe für ökologische Fragen der Bischofskonferenz.

Der Bischof erinnerte an Worte von Papst Leo XIV., der betont hat, dass die Folgen des Klimawandels Teil der sozioökonomischen Krise seien. Daraus folgt laut Lohmann: "Den Klimawandel zu bekämpfen und zugleich Anpassungen an die Folgen des Klimawandels vorzunehmen, ist soziale Verantwortung."