Vatikan wirkt mit beim KI-Gipfel in Genf
Wenn es um Künstliche Intelligenz geht, ist der Vatikan oft vorne mit dabei. So auch beim diesjährigen KI-Gipfel in Genf. Der Papst ist mit einer Grußbotschaft vertreten, der Vatikan entsendet zwei prominente Teilnehmer.
Genf/Vatikanstadt (KNA) Eine Grußbotschaft im Namen von Papst Leo XIV. wurde am Mittwoch beim internationalen KI-Gipfel "AI for Good" in Genf verlesen. In der Botschaft, die zeitgleich auch im Vatikan veröffentlicht wurde, heißt es, der Papst betone die Offenheit des Heiligen Stuhls zum Dialog "insbesondere an diesem epochalen Wendepunkt".
Seine Enzyklika "Magnifica humanitas" sei die Frucht eines Dialogs mit "Wissenschaftlern und Ingenieuren, die mit echtem Enthusiasmus an Technologien arbeiten, die menschliches Leiden lindern können". Zugleich sei sie aber auch motiviert von beunruhigenden Berichten über den möglichen Missbrauch von Algorithmen und den Verlust menschlicher Handlungssouveränität in kritischen Bereichen. Der Papst bete für die Konferenz, dass es ihr gelingen möge, der Menschheit zu dienen.
Die diesjährige internationale Konferenz "AI for Good" dauert vom 7. bis 10. Juli. Sie wird von UN-Organisationen wie der "International Telecommunication Union" (ITU) und der Schweizer Regierung organisiert.
Die Themen reichen von KI-gesteuerter Mobilität bis hin zu den Auswirkungen von KI auf Schule und Bildung. Der Vatikan ist mit zwei prominenten Köpfen vertreten: Die Regierungschefin des Vatikanstaats, Schwester Raffaela Petrini, nimmt ebenso teil wie der Berater des Papstes für KI-Fragen, Pater Paolo Benanti.
