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Kinderhilfswerk kritisiert geplanten Wegfall von Kindersofortzuschlag

Der Kindersofortzuschlag sollte während der Corona-Pandemie Härten etwas abfedern. Er blieb auch danach bestehen. Nun soll er gestrichen werden.

Das Deutsche Kinderhilfswerk hat die von der Bundesregierung geplante Kürzung des Kinderzuschlags kritisiert. Durch die Abschaffung des Sofortzuschlags in Höhe von 25 Euro werde sich die Armutssituation von vielen Kindern und Jugendlichen noch weiter verschärfen, erklärte das Kinderhilfswerk am Dienstag in Berlin.

Der im Jahr 2022 eingeführte Zuschlag sei ein gutes Instrument, um die Armutssituation von Kindern und Jugendlichen zumindest teilweise abzumildern. Bereits jetzt sei der Alltag von Kindern, die in Armut leben, von Verzicht und vielfach von Scham geprägt. Armut wirke sich zudem negativ auf die Bildungschancen und auf die Gesundheit der Kinder aus.