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Mehr Auszubildende in der Pflege - Anstieg zum dritten Mal in Folge

Jung und weiblich: Das ist die Mehrheit der Auszubildenden in Pflegeberufen. Eine neue Statistik zeigt, dass dieser Beruf erneut mehr Auszubildende anzieht. Einen Anstieg gab es auch im Studium.

Erneut haben im vergangenen Jahr mehr Menschen eine Ausbildung in der Pflege begonnen. Damit stieg die Zahl zum dritten Mal in Folge, wie das Statistische Bundesamt am Donnerstag in Wiesbaden mitteilte. Demnach schlossen im vergangenen Jahr rund 63.900 Menschen in Deutschland einen neuen Ausbildungsvertrag zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann ab.

Betrachtet wurden laut Statistik diejenigen mit Neuvertrag, die zum 31. Dezember 2025 noch in der Ausbildung waren. Die Zahl der Auszubildenden insgesamt lag Ende 2025 bei knapp 157.200, das war ein Plus von 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Im vergangenen Jahr beendeten rund 35.300 Personen ihre Ausbildung zur Pflegefachfrau beziehungsweise zum Pflegefachmann erfolgreich. Dabei wählten erneut nur wenige Pflegeauszubildende einen spezialisierten Abschluss: Knapp 1,2 Prozent der Absolventinnen und Absolventen der sogenannten generalisierten Pflegeausbildung erwarben einen Abschluss mit Schwerpunkt Gesundheits- und Kinderkrankenpflege oder Altenpflege.

Insgesamt 71 Prozent aller Auszubildenden mit Neuverträgen in der Pflegeausbildung 2025 waren Frauen (45.500), 29 Prozent Männer (18.500). Seit dem Start der neuen Ausbildungsform wächst laut Statistik der Anteil der Männer allerdings kontinuierlich.

Am häufigsten starten junge Menschen eine Ausbildung in der Pflege: Der Anteil der 21-Jährigen oder Jüngeren lag bei 51 Prozent (32.700) aller Neuverträge. Das Durchschnittsalter unter allen Auszubildenden in dem Berufszweig betrug im vergangenen Jahr 24 Jahre.

Das Pflegestudium verzeichnete 2025 etwa 8 Prozent mehr Studienanfängerinnen und -anfänger als im Vorjahr. Knapp 800 Studierende haben 2025 ein Pflegestudium begonnen. Insgesamt studierten zum Jahresende 1.800 Menschen im Pflegestudium nach dem Pflegeberufegesetz. Der Frauenanteil bei den Pflegestudierenden mit Neuvertrag lag mit 78 Prozent höher als in der beruflichen Pflegeausbildung.