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Meldung

Ärzte rufen wegen Hitze zu gegenseitigem Schutz auf

Kranke, ältere Menschen, aber auch Kinder sind bei den derzeitigen Temperaturen besonders bedroht. Ärzte warnen davor, Gefahren nicht zu unterschätzen - gerade weil die Hitze über Tage andauert.

Bei der anhaltenden Hitze mahnen Ärzte dazu, auch an alleinstehende Menschen zu denken. Ein täglicher Anruf oder kurzer Besuch bei allein lebenden Nachbarinnen, Verwandten und Bekannten könne Leben retten, erklärte die Bundesärztekammer am Mittwoch in Berlin. Sie rief dazu auf, sich - wenn möglich - aktiv zu kühlen und gefährdete Menschen zu unterstützen. Wichtig sei es auch, Dinge des alltäglichen Lebens für Familie und Nachbarn möglichst bei kühleren Temperaturen in den frühen Morgen- oder Abendstunden einzukaufen.

Besonders ältere Menschen müssten sich vor Austrocknung schützen und viel trinken. Austrocknung entwickele sich häufig schleichend und werde oft zu spät bemerkt. Hinweise seien Schwindel, Verwirrtheit und Schwäche. Wer kann, sollte auf Blutdruck, Körpertemperatur und Körpergewicht achten. Auch manche Medikamente könnten bei den Temperaturen besonders belasten, weil sie den Flüssigkeits- und Elektrolythaushalt, die Temperaturregulation oder den Kreislauf beeinflussen. Die Bundesärztekammer rät, sie daraufhin überprüfen zu lassen.