Studie: Deutsche halten sich digital nur für mittelmäßig kompetent
Der bundesweite Digitaltag soll digitale Teilhabe fördern. Die Deutschen haben noch Nachholbedarf bei den digitalen Fähigkeiten.
Berlin (KNA) Die Deutschen schätzen ihre digitalen Fähigkeiten als eher mittelmäßig ein. Nur in der Gruppe der 16- bis 29-Jährigen ist die Selbsteinschätzung besser, wie aus einer repräsentativen Befragung am Mittwoch anlässlich des Digitaltags am Freitag hervorgeht. Rund die Hälfte der Deutschen sagt demnach auch, dass sich digitale Technologien schneller weiterentwickeln, als sie sich die entsprechenden Fähigkeiten aneignen können.
Grundsätzlich stehen die Menschen in Deutschland der Umfrage zufolge der Digitalisierung positiv gegenüber. 83 Prozent sehen sie als Chance für die Gesellschaft. Für viele sind digitale Geräte und Anwendungen fester Bestandteil des Alltags: 80 Prozent sagen, dass digitale Geräte und Anwendungen ihr Leben leichter machen, 78 Prozent können sich ein Leben ohne Internet nicht mehr vorstellen.
Gleichzeitig gebe es aber auch Unsicherheiten. Etwa ein Drittel habe Hemmungen, digitale Angebote etwa von Banken, Online-Shops oder Behörden zu nutzen. Zwei Drittel sorgen sich um die Sicherheit der eigenen Daten im Netz.
Der Digitaltag am Freitag wird getragen durch die Initiative "Digital für alle". Daran beteiligt sind unter anderem die Caritas, AWO, Bitkom, aber auch der Deutsche Olympische Sportbund und der Landkreistag.
