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Landesinnenminister für mehr Zivilschutz im Schulunterricht

Krisen, Naturkatastrophen, Kriege: Der Schutz der Bevölkerung ist wieder stärker ins Bewusstsein gerückt. Auch die Innenminister der Länder fordern nun, das Thema mehr im Schulunterricht zu berücksichtigen.

Der Schutz bei Katastrophen und im Kriegsfall soll nach Meinung der Innenminister der Länder verstärkt in den Schulen gelehrt werden. Kinder sollten frühzeitig lernen, was zur Vorbereitung auf eine Krise wichtig sei und wie man sich im Ernstfall verhalte, erklärte die Innenministerkonferenz am Freitag nach Abschluss ihrer Tagung in Hamburg. Deutschland habe dabei im Vergleich zu anderen Staaten Nachholbedarf, sagte Nordrhein-Westfalens Innenminister Herbert Reul (CDU).

Auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) hatte sich bereits dafür ausgesprochen, Zivilschutz im Schulalltag zu verankern. Er werbe dafür, dass in den Schulen halbjährlich Katastrophenhilfe, Bevölkerungsschutz und zivile Verteidigung auf dem Lehrplan stünden, sagte Dobrindt nach der Innenministerkonferenz. Über die Kinder könne das Thema wieder in die Familien kommen.