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Meldung

Studie zum Kaufverhalten: Influencer verführen Kinder und Jugendliche

Ob Kleidung, Schuhe oder Beauty-Produkte: Kinder und Jugendliche sind eine wichtige Käufergruppe. Das wissen große Online-Händler und schicken beliebte Gesichter vor. Die Rechnung geht häufig auf.

Was Kinder und Jugendliche im Netz kaufen, wird zum erheblichen Teil von Influencern bestimmt. Das zeigt eine am Montag veröffentlichte Sonderauswertung der Mediensuchtstudie von der Krankenkasse DAK-Gesundheit und dem Uniklinikum Hamburg-Eppendorf.

Demnach werden 40,4 Prozent der befragten 10- bis 17-Jährigen durch Empfehlungen von Influencerinnen und Influencern auf Produkte aufmerksam, 47,2 Prozent durch Werbung auf Social-Media-Plattformen.

Besonders gefragt sind Kleidung, Schuhe und Accessoires (66,9 Prozent), Elektronikprodukte (43,6 Prozent), Medien- und Unterhaltungsangebote (31,2 Prozent) sowie Beauty- und Pflegeprodukte (29,7 Prozent).

1,2 Prozent der 10- bis 17-Jährigen gelten bereits als problematische Online-Käufer: "Ein Hinweis darauf, dass permanente Kaufimpulse und personalisierte Werbeformate suchtartige Verhaltensmuster fördern können", teilte die DAK-Gesundheit - drittgrößte Kasse Deutschlands - mit. Jugendliche sind dabei mit 1,6 Prozent mehr als doppelt so oft von einer Online-Kaufsucht betroffen wie Kinder (0,7 Prozent). Bei den Mädchen sind 1,3 Prozent betroffen, bei den Jungen 1,0 Prozent.