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Meldung

Europa hofft auf Frieden nach Verhandlungen zwischen USA und Iran

Ist eine Ende des Krieges zwischen den USA und dem Iran tatsächlich in Sicht? Am Freitag wollen beide Seite dazu eine Absichtserklärung unterzeichnen.

Nach den jüngsten Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran hoffen die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien auf ein Ende des Konflikts. "Mit dem Abkommen öffnet sich eine Gelegenheit, die Region und die Weltwirtschaft wieder zu stabilisieren", heißt es in einer am Montag veröffentlichten Erklärung.

Zuvor war bekanntgeworden, dass sich Washington und Teheran auf eine Absichtserklärung zur Beendigung ihres Kriegs verständigten. In seinem Netzwerk Truth Social kündigte US-Präsident Donald Trump an, die für den internationalen Ölhandel wichtige Straße von Hormus werde mit Unterzeichnung der Vereinbarung am Freitag wieder geöffnet. "Schiffe der Welt, startet eure Motoren. Lasst das Öl fließen!", so Trump.

Jetzt sei entscheidend, "die Folgeverhandlungen über die Einzelheiten abzuschließen und die Vereinbarung rasch und umfassend umzusetzen", so die die Staats- und Regierungschefs von Deutschland, Frankreich, Großbritannien und Italien. "Wir werden eng mit den USA, Iran und den regionalen Partnern zusammenarbeiten, um diese Gelegenheit zu nutzen, die neue Dynamik zu stärken und eine dauerhafte diplomatische Lösung zu erreichen."

Zugleich betonten die europäischen Politiker, dass der Iran niemals in den Besitz von Atomwaffen gelangen dürfe. "Außerdem bekräftigen wir unsere volle Unterstützung für die Stabilität, Souveränität und territoriale Integrität des Libanon. Wir betonen die große Bedeutung eines robusten Waffenstillstands."

Die Lage im Nahen und Mittleren Osten ist auch ein Thema bei dem an diesem Montag startenden Gipfel der sieben führenden westlichen Industrienationen im französischen Évian. Zu dem G7-Treffen wird auch US-Präsident Trump erwartet.