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"Der Lehrer" Hendrik Duryn will für Töchter keine engen Rollenbilder

Ab dem Abend ist Hendrik Duryn in drei neuen Episoden der RTL-Serie "Der Lehrer" wieder als Pädagoge Stefan Vollmer erlebbar. Auch in der eigenen Familie gelten für den Schauspieler klare Regeln.

Hendrik Duryn (58), bekannt als unkonventioneller Pädagoge in der RTL-Serie "Der Lehrer", hat für seine eigenen drei Töchter nach eigenen Worten durchaus Erziehungsprinzipien. "Für mich ist entscheidend, dass sie nicht in enge Rollenbilder gedrängt werden, sondern einfach als Menschen aufwachsen, die wissen, was sie können", sagte der Schauspieler der Illustrierten "Bunte". Er möge an seinen Kindern deren Kraft, ihr Standing und ihre Art, in die Welt zu gehen.

Zu Hause gebe es klare Regeln, betonte Duryn: Kinder müssen seiner Ansicht nach früh lernen, wie der Alltag funktioniert. "Tisch decken, abräumen, Zimmer in Ordnung halten, Verantwortung übernehmen - das gehört dazu wie Zähneputzen." Ziel sei nicht, die Mädchen zu drillen. Sie sollten sich aber später im Leben organisieren können.

Gleichzeitig versuche er nicht, ihnen jedes Problem abzunehmen, sagte der Schauspieler. "Wenn ein Konflikt kommt, frage ich eher: Was können wir jetzt tun? Ich möchte, dass sie lernen, Lösungen zu finden."

Seine Kinder, die im Alter von 3, 8 und 9 Jahren sind, sollen ein starkes Selbstbewusstsein entwickeln und möglichst früh mündig werden, wünscht sich der Künstler. Dazu gehöre auch, dass sie körperlich und mental sicher seien. Deshalb gebe es bei ihnen sogar eine Pflichtsportart: Judo. Alle drei Mädchen machten das. Ihm gehe es darum, dass sie eine Haltung entwickelten und sich im Zweifel behaupten könnten.

Ab 4. Juni strahlt RTL um 20.15 Uhr drei neue Episoden von "Der Lehrer" mit Duryn in der Hauptrolle als Stefan Vollmer aus.