• Deutschland DEU
  • Obdachlosigkeit
  • Bundesregierung
  • Soziales
Meldung

2030 keine Obdachlosigkeit in Deutschland mehr? - "Mammutaufgabe"

Mancherorts greifen Menschen zu Essensresten in Mülleimern - mitten in Deutschland. In wenigen Jahren soll so etwas nicht mehr vorkommen: Ministerin Hubertz hält am Ziel fest, Obdachlosigkeit zu überwinden.

Trotz einer steigenden Zahl wohnungsloser Menschen will Bauministerin Verena Hubertz (SPD) Obdachlosigkeit in Deutschland bis 2030 überwinden. "Das ist eine Mammutaufgabe und eine Kraftanstrengung, an der wir festhalten wollen", sagte sie der "Rheinischen Post". Neben Neubau und Wohnungsbau müssen wir auch die Menschen im Blick behalten, die gar kein Dach über dem Kopf haben und zu den vulnerabelsten Gruppen gehören. Das können Bund, Länder und Kommunen nur gemeinsam."

Hubertz verwies darauf, dass allein der Bund in den kommenden Jahren 23,5 Milliarden Euro für bezahlbaren Wohnraum an die Länder gebe. Zum Vorhaben einer staatlichen Wohnungsbaugesellschaft sagte sie, es gehe nicht um eine neue große Behörde oder Bauverwaltung, "sondern um ein schlankes Instrument, das schnell und effizient Aufträge zum Beispiel für serielles und industrielles Bauen vergibt - dort, wo der Bedarf am größten ist, nicht nur dort, wo es am profitabelsten ist".