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Umfrage: Zahl sehr junger Raucher nimmt deutlich zu

Rauchen wird wieder in - zumindest bei den ganz jungen Menschen in Deutschland. Die Datenauswertung des BIÖG zeigt einen beunruhigenden Trend. Besonders ein Produkt erfreut sich demnach zunehmender Beliebtheit.

Die Zahl junger Raucher in Deutschland ist zuletzt deutlich gestiegen. Im vergangenen Jahr konsumierte fast jeder zehnte Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren nikotinhaltige Produkte wie Zigaretten, Tabakbeutel oder E-Zigaretten, wie aus Daten der am Dienstag vorgestellten Drogenaffinitätsstudie des Bundesinstituts für Öffentliche Gesundheit (BIÖG) hervorgeht. Im Jahr 2021 habe es in dieser Altersklasse noch nur rund sechs Prozent Raucher gegeben.

Bei den 18- bis 25-Jährigen zeige sich hingegen ein entgegengesetzter Trend. Hier sank der Anteil der Rauchenden von knapp 30 Prozent im Jahr 2021 auf 26,3 im Jahr 2025.

Dabei nimmt laut Studie vor allem das Interesse an Mehrweg-E-Zigaretten zu. Bei männlichen Jugendlichen stieg der Anteil der Konsumenten von 2,9 auf 6,7 Prozent, bei weiblichen von 1,8 auf 7,8 Prozent. Neun von zehn Konsumentinnen und Konsumenten nutzten zudem Mehrweg-E-Zigaretten mit nikotinhaltigen Flüssigkeiten, die mit süßen Aromen und jugendaffinem Design vermarktet wurden.

Für die Drogenaffinitätsstudie 2025 befragte das BIÖG den Angaben zufolge zwischen April und Juni vergangenen Jahres 7.001 Menschen zwischen 12 und 25 Jahren.