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Umfrage: Religion gewinnt an Einfluss in der US-Politik

Sie sehen sich als "One Nation under God", eine Nation unter Gott: die Vereinigten Staaten von Amerika. Inzwischen möchte eine wachsende Zahl vor allem von Trump-Anhängern die Gesetzgebung mit der Bibel gestalten.

Eine wachsende Minderheit in den USA sieht den Einfluss von Religion steigen. 37 Prozent äußerten diese Einschätzung in einer Umfrage des Pew Research Centers in Washington. Das sind 19 Prozentpunkte mehr als 2024, kurz vor Beginn der aktuellen Trump-Regierung. 17 Prozent sprachen sich dafür aus, das Christentum zur Staatsreligion zu erklären, ein Anstieg um 4 Prozentpunkte.

Zwischen Parteigängern der regierenden Republikaner und Demokraten zeigen sich erhebliche Unterschiede. 75 Prozent der Republikaner bekundeten eine positive Sicht auf den öffentlichen Einfluss von Religion, doppelt so viele wie Anhänger der Demokratischen Partei (38 Prozent). Dass bei der Gesetzgebung die Bibel im Zweifelsfall größeres Gewicht als die Volksmeinung haben solle, meinten 45 Prozent der Republikaner gegenüber 13 Prozent der Demokraten. 27 Prozent der Republikaner befürworteten eine christliche Staatsreligion.

Zugleich sprachen sich 74 Prozent der Republikaner gegen Empfehlungen von Kirchen und Religionsgemeinschaften für bestimmte politische Kandidaten aus. 61 Prozent meinten, Kirchen sollten sich aus politischen Debatten generell heraushalten. 8 Prozent erklärten, Gott bevorzuge die USA vor allen anderen Nationen; 33 Prozent ließen die Frage offen.