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Papst Leo XIV. ruft zur Verteidigung der Pressefreiheit auf

Die Verteidigung der Pressefreiheit liegt Papst Leo XIV. besonders am Herzen. Am Internationalen Tag der Pressefreiheit erinnert er an verfolgte und unterdrückte Journalisten.

Papst Leo XIV. hat zur Verteidigung der Pressefreiheit aufgerufen. Anlässlich des von der Unesco ausgerufenen Welttages der Pressefreiheit sagte er am 3. Mai vor Zehntausenden Pilgern auf dem Petersplatz: "Leider wird dieses Recht oft verletzt. Manchmal ganz offen, manchmal auch in verborgener Weise. Denken wir an die vielen Journalisten und Reporter, die Opfer von Kriegen und Gewalt werden!"

Zuvor hatte der Papst die Muttergottes um Hilfe in anderen Anliegen gebeten und daran erinnert, dass sich die katholische Kirche im Monat Mai in besonderer Weise Maria zuwendet. "Ich empfehle ihr meine Anliegen - vor allem, was die Einheit der Kirche und den Frieden in der Welt betrifft", so der Papst.

Der Hinweis auf die Sorge um die Einheit der Kirche erfolgte vor dem Hintergrund wachsender Spannungen zwischen der traditionalistischen Piusbruderschaft und dem Vatikan. Die Traditionalisten haben für Anfang Juli die eigenständige Weihe von Bischöfen ohne Zustimmung des Papstes angekündigt. Dies könnte eine Exkommunikation, also den Ausschluss aus der kirchlichen Gemeinschaft, und eine erneute Kirchenspaltung zur Folge haben.