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Italien ehrt Papst Franziskus zu erstem Todestag

In Italien war Franziskus ein äußerst beliebter Papst. Der Sohn piemontesischer Auswanderer war für viele Italiener als "Papa Francesco" einer von ihnen. Das zeigt sich auch ein Jahr nach seinem Tod.

Zu seinem ersten Todestag gedenkt Italiens Politik Papst Franziskus. Regierungschefin Giorgia Meloni, die in ihrer bislang dreijährigen Amtszeit mehrere gemeinsame öffentliche Auftritte mit dem aus Argentinien stammenden Papst hatte, würdigte ihn auf der Plattform X.

Dort veröffentlichte sie ein Foto, das sie im Sommer 2024 neben dem bereits schwer gehbehinderten Papst zeigt. Dazu schrieb sie neben vielen Dankesworten: "Er verstand es, mit einfachen Worten zur Welt zu sprechen. Damit erreichte er Glaubende und Nichtglaubende. (...) Ihn zu kennen, war mir eine Ehre, so wie seine Teilnahme am von Italien geleiteten G7-Treffen - das erste Mal nahm ein Papst teil - ein großartiges Geschenk war, das ich im Herzen behalte." Damit bezog sie sich auf das G7-Treffen im Juni 2024 in Apulien, bei dem Papst Franziskus eine Grundsatzrede zum Thema Künstliche Intelligenz hielt.

Auch andere Politiker unterschiedlicher Parteien und Institutionen würdigten den vor einem Jahr verstorbenen Papst. Die italienische Post kündigte ihm zu Ehren eine Papst-Franziskus-Briefmarke an. Mehrere Fernsehsender zeigten zudem im Umfeld des Todestages umfangreiche Dokumentationen über sein Leben und Wirken.

Franziskus starb am Ostermontag, der im vergangenen Jahr auf den 21. April fiel.