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Prinz von Preußen würdigt Queen Elizabeth II. als Versöhnerin

Eine "Jahrhundert-Persönlichkeit": Prinz Georg Friedrich von Preußen würdigt Queen Elizabeth II. und ihren Beitrag zur Versöhnung nach den Weltkriegen - ein Vermächtnis, das bis heute wirkt.

Prinz Georg Friedrich, Chef des ehemals regierenden Hauses der Hohenzollern, würdigt das Engagement von Queen Elizabeth II. (1926-2022) für die Beziehungen zwischen Deutschland und Großbritannien. Das sagte Prinz Georg Friedrich am Dienstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Potsdam. Ihr Einsatz habe wesentlich dazu beigetragen, nach zwei Weltkriegen wieder Vertrauen, Versöhnung und eine enge Partnerschaft zwischen Großbritannien und Deutschland aufzubauen.

"Königin Elizabeth war eine wahre Jahrhundert-Persönlichkeit", erklärte Prinz Georg Friedrich über die Queen, die am Dienstag 100 Jahre alt geworden wäre. Er zeigte sich dankbar, dass er sie persönlich habe kennenlernen dürfen. Prinz Georg Friedrich ist wie Königin Elizabeth II. ein direkter Nachfahre der britischen Königin Victoria (1819-1901).

Königin Elizabeth II. wurde am 21. April 1926 geboren. Ihr Sohn und Nachfolger, König Charles III., hat in einer auf Video aufgezeichneten Rede ihr bleibendes Vermächtnis gewürdigt und ihre Fähigkeit gelobt, in Zeiten beispielloser Veränderungen stets beständig und standhaft den Menschen zu dienen. Er forderte dazu auf, ihren Geburtstag als Feier eines erfüllten Lebens und eines Vermächtnisses der Hoffnung zu begehen, "während wir gemeinsam auf ein 'besseres, glücklicheres Morgen' hinarbeiten - eines, das auf Frieden, Gerechtigkeit, Wohlstand und Sicherheit gründet".