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Stefan Mross: Kann nicht nur nehmen, ich muss auch geben

In Schlagern wird in der Regel die heile Welt besungen. Der Musiker Stefan Mross hat sich aber einen Blick für die Not der Menschen bewahrt.

Stefan Mross (50), Musiker, Schlagersänger und Moderator, hat eine soziale Ader. "Ich kann nicht immer nur nehmen. Also ich darf schon glücklich und zufrieden leben. Aber ich muss auch geben", sagte der Künstler der "Süddeutschen Zeitung". Wenn man sich die Welt anschaue und etwa Waisenkinder ohne Perspektive sehe, da müssten einem doch die Augen aufgehen.

Mross unterstützt unter anderem die Reiner-Meutsch-Stiftung "Fly & Help", die den Bau von Schulen in Entwicklungsländern, etwa in Afrika, fördert. Er suche Projekte, die ihn persönlich überzeugten, "wo wirklich jeder Euro vor Ort ankommt", sagte der Musiker. Dennoch beschwerten sich Leute etwa auf Facebook mit den Worten: "Wir haben auch Kinder hier, die Hilfe benötigen." Doch was Deutschland betrifft, sollte nach Ansicht von Mross nicht vergessen werden: "Wir fahren hier durch die Autowaschanlage, die haben teilweise dort nicht mal Wasser."

Unter dem Motto "Immer wieder sonntags auf Tour" ist Mross derzeit auf Konzertreise mit Schlagerstars wie Michael Holm, Nicole, Kristina Bach und Eva Luginger. "Dass man Leute glücklich machen darf, das geht in die Seele rein, das gibt Energie", sagte der Sänger. Applaus sei gesund. Zudem gelte: "Lieder zu singen, die alle lieben, mit den Leuten zu feiern und trotzdem die Disziplin zu haben, seine Leistung zu bringen, das hält schon jung."