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Hunderte Teilnehmer zum Auftakt der bundesweiten Ostermärsche

Die Ostermärsche tragen auch in diesem Jahr den Ruf nach einem Ende von Kriegen auf die Straßen. Bei den rund 100 geplanten Terminen geht es aber auch um innenpolitische Pläne.

Die traditionellen Ostermärsche sind nach Angaben der Veranstalter mit mehreren hundert Teilnehmenden gestartet. Erste Aktionen habe es an Gründonnerstag in Erfurt, Jena, Königs Wusterhausen und Regensburg gegeben, wie das in Bonn ansässige Netzwerk Friedenskooperative mitteilte. Die Teilnehmerzahl liege bisher in etwa auf dem Niveau der Vorjahre, hieß es. Für Karfreitag waren den Angaben zufolge Ostermärsche in Biberach, Bruchköbel, Chemnitz, Gütersloh, Gronau und Jagel geplant.

Bei den erwarteten mehr als 100 Terminen über die Feiertage stehen nach Veranstalterangaben die Kriege in Nahost und der Golf-Region, in der Ukraine, der Protest gegen Aufrüstung und eine mögliche Wehrpflicht im Zentrum. Es wird mit insgesamt mehreren zehntausend Teilnehmern gerechnet. Das Motto lautet "Kriege verweigern - Frieden schaffen!". Haupttag ist den Angaben zufolge Karsamstag mit rund 70 geplanten Ostermarschaktionen unter anderem in Duisburg, Bonn, Bremen, Hannover, Köln, Leipzig, München und Stuttgart.