Islamischer Staatenverband verurteilt Irans Angriffe in der Region
Die politische Führung in Teheran versucht Muslime weltweit für ihre Sache zu mobilisieren. Demgegenüber verwahren sich islamische Nachbarstaaten gegen die militärische Aggression aus dem Iran.
Riad (KNA) Ungeachtet der Darstellung von Irans Präsident Massud Peseschkian, die Tötung von Ajatollah Ali Chamenei durch die USA und Israel sei eine "Kriegserklärung an Muslime", hat der Weltverband 57 islamischer Staaten ein Ende der Eskalation und die Rückkehr an den Verhandlungstisch gefordert. In einer Erklärung verurteilte die Organisation für Islamische Zusammenarbeit (OIC) in Riad die Angriffe Irans auf benachbarte Mitgliedstaaten.
Das OIC-Generalsekretariat sprach mit Bezug auf iranische Luftangriffe auf Ziele in Saudi-Arabien, mehreren Golfstaaten und Jordanien von Aggression und einer inakzeptablen Eskalation. Diese bedrohe die Stabilität der gesamten Region und habe schwerwiegende Folgen für Frieden und Sicherheit.
Die Verletzung der Souveränität von OIC-Mitgliedstaaten und völkerrechtlicher Grundsätze durch den Iran stelle einen gefährlichen Präzedenzfall dar, so der islamische Staatenverband. Er verlangte die Wahrung gegenseitigen Respekts und Nichteinmischung in innere Angelegenheiten.
