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DRK schlägt Alarm: Es fehlen Blutspenden - Wetter bremst Spender aus

Zu wenig Blut für Operationen: Das Rote Kreuz meldet einen akuten Versorgungsengpass. Gründe sind das Winterwetter und die Grippewelle.

Angesichts eines akuten Versorgungsengpasses ruft das Deutsche Rote Kreuz (DRK) zu Blutspenden auf. Zum Jahreswechsel seien wetterbedingt viele Blutspendetermine ausgefallen, sagte der Sprecher der bundesweiten DRK-Blutspendedienste, Stephan David Küpper, am Dienstag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Ratingen. Zudem habe eine ausgeprägte Grippe- und Erkältungswelle viele Menschen am Blutspenden gehindert. Die Vorräte reichten nur noch für 1,5 Tage; üblich seien vier bis fünf Versorgungstage.

Laut Küpper stellt sich der Versorgungsengpass nicht überall gleich schlimm dar. Sorgen mache derzeit insbesondere Norddeutschland. Das ganze abgelaufene Jahr habe der DRK-Blutspendedienst die Versorgung ohne Alarmruf sichern können. Zur Verschärfung des aktuellen Engpasses habe auch die Lage der Feiertage zum Jahresende beigetragen, die auf viele Wochentage gefallen seien.

Blutpräparate seien nur begrenzt haltbar und könnten nicht auf Vorrat produziert werden, so Küpper. "Blutspenden lassen sich nicht aufschieben - was heute nicht gespendet wird, fehlt morgen in den Kliniken." Die Situation sei ernst. "Krankenhäuser benötigen täglich Blut für Operationen, Notfälle, Krebstherapien und die Behandlung chronisch kranker Menschen."