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"Checker Tobi": Gärtnern macht ganz schön viel Arbeit

Seit einem Drittel seines Lebens ist die TV-Figur "Checker Tobi" ein Teil von Tobias Krell, mit der der 39-Jährige Kindern die Welt erklärt. Zugleich ist diese Rolle für ihn aber noch viel mehr.

Tobias Krell (39), bekannt als "Checker Tobi" aus dem Kinderfernsehen, hat zur Erde nicht nur durch seinen neuen Film einen ganz eigenen Bezug bekommen. Seit Jahren unterstützt er als Botschafter den Verein Acker, wie Krell der "Süddeutschen Zeitung" sagte. Dieser habe es sich zur Aufgabe gemacht, an Schulen und Kindergärten Gärten oder Ackerflächen anzulegen, um diese in den Unterricht zu integrieren. Er selbst habe deshalb auch wieder ein bisschen zu gärtnern begonnen. "Das ist in München, wo ich lebe, nicht ganz leicht. Wir haben keinen Garten."

Auf einem Nachbargrundstück habe er ein Hochbeet angelegt, "dass wir letzten Sommer mit viel Herzblut beackert haben. Da hab' ich gemerkt, wie viel Arbeit so was ist", erzählte Krell. Als Gartenprofi wolle er sich nicht bezeichnen, da er einfach ausgesät und geguckt habe, was komme. "Es kamen dann ganz viele Kräuter - Basilikum, Schnittlauch -, aber auch Fenchel." Überwuchert worden sei alles von Tomatenpflanzen.

Am 8. Januar läuft im Kino ein neuer Kinofilm mit "Checker Tobi" an, in dem es um "die heimliche Herrscherin der Erde" geht. Im Interview verriet Krell, dass er als Kind durchaus viel im Sandkasten gespielt habe, aber nicht der Typ gewesen sei, der ständig in der Erde herumgewühlt habe. "Es gibt ja Kinder, die finden Regenwürmer richtig toll, sie hochzunehmen und auf die Hand zu legen. Da war ich nie dabei. Im Film spielen Regenwürmer eine wichtige Rolle. Das erst hat mich meine Liebe für sie entdecken lassen."

Seit einem Drittel seines Lebens sei er jetzt schon "Checker Tobi", sagte der 39-Jährige. "Es ist ja irgendwie eine Rolle, aber gleichzeitig noch viel mehr. Ich verstelle mich nicht, wenn ich losgehe, um eine Sendung zu machen, einen Film oder einen Podcast. Ich bin ich." Dass daraus eine Marke geworden sei, um die ein ganzes Markenuniversum gewachsen sei mit Kinofilmen, Büchern, Merchandising, das sei so nicht geplant gewesen. Er fühle sich aber keineswegs unwohl, weil im Kern mit allem immer das Gleiche gemacht werde: "Wir versuchen, Kindern die Welt zu erklären, sie schlauer zu machen. Das ist eine Sache, hinter der ich zu hundert Prozent stehe."

Was die "Checker Tobi"-Filme angehe, werde der nächste bereits für 2027 geplant, so Krell. Nachdem in den ersten dreien die Meta-Themen Wasser, Luft und jetzt die Erde behandelt worden seien, fehle noch Feuer als das vierte Element. Dafür werde aber nicht er, sondern "Checkerin Marina" das Ruder in die Hand nehmen. Ideen für weitere Produktionen hat Krell schon: "Die Liebe. Das fände ich ein wunderbares Thema für einen fünften Film."