Supermarkt will Patenschaft für verirrte Schafherde übernehmen
"Geh'n 50 Schafe in einen Supermarkt..." - Was nach dem Beginn eines schlechten Witzes klingt, hat sich im fränkischen Burgsinn am Montag tatsächlich so ereignet. Der Betreiber will nun Kontakt zur Schafherde aufnehmen.
Burgsinn/Köln (KNA) Die Supermarktkette Penny hat angekündigt, für ein Jahr die Patenschaft für eine Schafherde übernehmen zu wollen, die sich in Bayern in eine Filiale des Discounters verlaufen hatte. Für die Herde solle etwa das Futter gestellt werden, wie das in Köln ansässige Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Dafür möchte Penny nun Kontakt zum Schäfer aufnehmen.
Der "Besuch" der rund 50 Schafe am Montag in der Penny-Filiale Burgsinn im bayerischen Regierungsbezirk Unterfranken hatte bundesweit für Erheiterung gesorgt. "Die rund 20 Kund:innen haben den tierischen Spontanbesuch dem Vernehmen nach auch sportlich genommen", erklärte der Vorsitzende der Geschäftsleitung von Penny Südwest, Philipp Stiehler, und versprach gleichzeitig: "Wir werden weder für den Schaden noch die Reinigung dem Schäfer eine Rechnung stellen."
