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Papst nach US-Angriff: Souveränität und Wohl der Venezolaner achten

Der Papstes hat auf den US-Angriff auf Venezuela reagiert. Leo XIV. zeigt sich besorgt und findet deutliche Worte.

Nach der US-Militäraktion in Venezuela hat Papst Leo XIV. zur Achtung der Souveränität des Landes und zum Schutz der Bevölkerung aufgerufen. Das Wohl des "geliebten venezolanischen Volkes" müsse Vorrang vor allen anderen Erwägungen haben, so Leo XIV. in einem Appell auf dem Petersplatz. In der Nacht auf Samstag hatte US-Präsident Donald Trump Venezuelas Hauptstadt Caracas militärisch angreifen und Präsident Nicolás Maduro sowie seine Ehefrau Cilia Flores gefangen nehmen lassen.

Die Gewalt müsse überwunden und es müssten Wege der Gerechtigkeit und des Friedens eingeschlagen werden, indem die Souveränität des Landes gewährleistet und die in der Verfassung verankerte Rechtsstaatlichkeit gesichert würden, forderte der Papst. Dabei gelte es, die Menschen- und Bürgerrechte jedes Einzelnen zu achten und gemeinsam an einer friedlichen Zukunft der Zusammenarbeit, der Stabilität und der Eintracht zu arbeiten. In diesem Zusammenhang warb der gebürtige US-Amerikaner um besondere Aufmerksamkeit für die Ärmsten, die unter der schwierigen wirtschaftlichen Lage in Venezuela litten.