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Kardinal Müller nicht mehr Mitglied im päpstlichen Ökumene-Rat

Der Papst hat den Rat zur Förderung der Einheit der Christen teilweise neu besetzt. Dafür mussten unter anderen die Kardinäle Sean Baptist Brady aus Irland und Gerhard Ludwig Müller ihren Platz räumen.

Papst Franziskus hat neue Mitglieder für den Rat zur Förderung der Einheit der Christen ernannt. Wie der Vatikan am Samstag mitteilte, berief er den US-Kardinal und Erzbischof von Newark Joseph William Tobin (68), den aus Malta stammenden Kurienbischof Mario Grech (63) sowie die Bischöfe Paulo Cezar Costa (52) aus Brasilien, Paul Rouhana (54) aus dem Libanon und Richard Kuuia Baawobr (61) aus Ghana in das Ökumene-Gremium.

Ausgeschieden sind laut der Internetseite des Rats die Kardinäle Sean Baptist Brady (80) aus Irland und Gerhard Ludwig Müller (72) aus Deutschland sowie die Bischöfe Carlos Jose Nanenz (73) aus Argentinien, Paul Nabil El-Sayah (80) aus dem Libanon, Josaphat Louis Lebulu (78) aus Tansania und Cyprien Mbuka (76) aus der Demokratischen Republik Kongo.

Als Berater des Ökumene-Rats nahm der Papst die Kurien-Erzbischöfe Giacomo Morandi (54) aus der Glaubenskongregation und Giorgio Demetrio Gallaro (72) aus der Ostkirchenkongregation auf.