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Vorsitzende wünscht sich mehr Diversität im Ethikrat

Der Deutsche Ethikrat spiegelt nach Ansicht ihrer Vorsitzenden Alena Buyx die gesellschaftliche Vielfalt nur zu Teilen wider. Die Medizinethikerin sieht noch Luft nach oben.

Der Deutsche Ethikrat könnte nach Worten seiner Vorsitzenden Alena Buyx "gewiss noch diverser werden". Das Gremium bilde die Gesellschaft nicht in ihrer ganzen Breite ab, sagte die Medizinethikerin im Interview der "Süddeutschen Zeitung". "Und doch haben wir viele unterschiedliche Perspektiven besetzt." Als Beispiele nannte sie die islamische Theologin Muna Tatari und den Präsidenten des Zentralrats der Juden in Deutschland, Josef Schuster; beide sind Mitglied im Ethikrat. Es sei ein "generelles Problem", dass "in der Pipeline hin zum Experten" mitunter die Diversität verloren gehe, so Buyx.