• Deutschland DEU
  • Afrika
  • Hilfsorganisationen
  • Hunger
  • Krieg
Meldung

Probleme bei Hungerhilfe in Afrika

20 Millionen Menschen am Horn von Afrika sind vom Hungertod bedroht. Die lokalen Märkte sind leegefegt. Die angelaufene internationale Hilfe braucht sofort Lebensmittel-Lieferungen aus dem Westen.

Würzburg (KNA) Die Hilfe für die rund 20 Millionen vom Hungertod bedrohten Menschen am Horn von Afrika ist angelaufen. Allerdings gebe es einige Probleme, die eine effektive Arbeit behinderten, teilte die Deutsche Lepra- und Tuberkulosehilfe (DAHW) in Würzburg mit. So berichteten Mitarbeiter aus dem Südsudan von leeren Märkten auch in kleineren Städten. Lebensmittel gebe es dort, wenn überhaupt, nur zu horrenden Preisen. Die DAHW forderte daher schnelle und ausreichende Hilfslieferungen aus den reichen Ländern des Nordens für die hungernden Menschen.

Viele Menschen würden vor dem überall weiter aufflammenden Bürgerkrieg fliehen, hieß es. Sie täten dies in der Hoffnung, in den Grenzgebieten zu Uganda und Kongo könne es Lebensmittel geben. Allerdings sei es derzeit nur unter schwierigsten Bedingungen und sehr hohen Kosten möglich, Hilfsgüter über die Grenzen zu transportieren.